Ob Ausbildung und Fachkräfte oder Innovationen und Digitalisierung: Auf seiner dreitägigen Mittelstandsreise Ende August hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier viel darüber erfahren, was den Mittelstand bewegt und beschäftigt. Er war bei kleinen und größeren Unternehmen sowie verschiedenen Netzwerken, wo er sich ein Bild von der Situation und den Herausforderungen des Mittelstands machte. Die Themen waren so vielfältig wie der Mittelstand selbst: von Gründungen und Unternehmensnachfolgen bis hin zu neuen Märkten und Kooperationen zwischen Start-ups und etablierten Mittelständlern: Auf seiner „Zuhörtour“ erhielt Altmaier reichlich „Input“ von den „Champions von hier“.

Informationen, Einschätzungen und Forderungen „aus erster Hand“

Das Interesse von Mittelständlern und Verbandsvertretern war groß, die Resonanz positiv. Gut aufgenommen wurde die Tatsache, dass der Mittelstand die Gelegenheit bekam, dem Minister frei heraus zu erzählen, was ihn bewegt und was er braucht. Zudem fanden die Mittelstandsoffensive und die vom Minister vorgestellten Eckpunkte zur Mittelstandsstrategie ein positives Echo. In diese Mittelstandsstrategie können nun die Ideen und Vorschläge, die der Minister auf der Reise gesammelt hat, mit einfließen. Dazu gehören beispielsweise Entlastungen bei Steuern, Abgaben und Bürokratie; Stärkung bei Innovationen, Digitalisierung und Forschung; Unterstützung bei Fachkräftesicherung, Gründungen und Unternehmensnachfolgen.

Informationen und Meinungen aus erster Hand: So war die Mittelstandsreise

Initiative zu Unternehmensnachfolgen gestartet

Die Mittelstandsreise führte den Minister vom 29. bis 31. August mit dem „Champions-von-hier“-Bus durch Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Auch die neue Initiative „Unternehmensnachfolge – aus der Praxis für die Praxis“, die der Minister am zweiten Tour-Tag startete, fand positiven Anklang. „Angesichts der großen Bedeutung, die viele kleine und mittlere Unternehmen für ihre Region - und alle gemeinsam für die deutsche Wirtschaft - haben, können wir uns ungeklärte Nachfolgesituationen nicht leisten“, erklärte Altmaier bei seinem Besuch bei Floristik Steinbrecher in Waltrop. Die Initiative soll Unternehmer und potenzielle Nachfolger frühzeitig sensibilisieren und Unternehmensübergaben erfolgreich gestalten.

Für die Zukunft des Innovationsstandorts Deutschland

Altmaier zeigte sich sehr angetan von den vielen bereits vorhandenen Initiativen und der Innovationsfreude im Mittelstand, der damit entscheidend zur Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft beitrage. „Wir müssen dafür sorgen, dass Hochtechnologie eine Heimat in Deutschland behält“, sagte er beim Besuch des Audiozubehör-Herstellers Sennheiser.

Cover des Eckpunktepapiers

Publikation: Wertschätzung – Stärkung – Entlastung

Eckpunkte der Mittelstandsstrategie

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