Hände an Aktenschrank

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Das sind die zentralen Bausteine des Gesetzes:

  • Arbeitsunfähigkeitsmeldungen sind künftig elektronisch möglich.
  • Die Vorhaltung von Datenverarbeitungssystemen für steuerliche Zwecke wird erleichtert.
  • Im Hotelgewerbe kann die obligatorische Anmeldung von Gästen künftig digital erfolgen (digitaler Meldeschein).
  • Gründer müssen künftig nur noch vierteljährlich – statt wie bisher monatlich – ihre Umsatzsteuervoranmeldung abgeben.

Darüber hinaus sieht das BEG III weitere wichtige Maßnahmen vor, unter anderem die Anhebung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmergrenze von 17.500 auf 22.000 Euro, die Anhebung der Grenze zur Lohnsteuerpauschalierung bei kurzfristiger Beschäftigung, sowie die Pauschalierung der Lohnsteuer für beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer.

Außerdem soll ein Basisregister in Verbindung mit einer einheitlichen Wirtschaftsnummer eingeführt werden. Damit wird das Registerwesen signifikant modernisiert – und Unternehmen werden weiter deutlich entlastet.

Bürokratieabbau ist eine der Top-Prioritäten in Mittelstandsumfragen. Denn zu viele Vorgaben bremsen die Wirtschaft und kosten die Unternehmen Zeit und Geld. Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen kümmert sich die Eigentümerin oder der Eigentümer oft noch selbst um alles, also beispielsweise auch um Berichtspflichten oder Genehmigungsverfahren. Kleine und mittlere Unternehmen profitieren daher besonders vom Bürokratieabbau.